Tagesimpulse für mehr Bewusstsein

Aktualisiert: Mai 2

Corona-Koller? Diese Achtsamkeitsreise durch die Sinne schafft garantiert Abhilfe.


Findest auch du dich manchmal in sinnlosen Diskussionen oder ertappst dich dabei, dass du andere verurteilst? Fühlst du dich gelangweilt, genervt, resigniert, angespannt oder kommt vielleicht deine wütende, rebellische Seite zum Vorschein?



Die aktuelle Zeitqualität ist eine Herausforderung für uns alle. Bei vielen sind Ängste oder Sorgen da – bei den einen vor dem Virus, bei anderen vor der Impfung, bei einigen auch existenzieller Natur. Und als hätten wir sonst nicht schon «social distancing», gibt es noch Spannungen durch die unterschiedlichen Meinungslager. Jeder meint zu wissen, was falsch und was richtig ist.

Es ist natürlich, dass wir in dieser Situation in solche Zustände reinrutschen. Umso wichtiger ist es, immer wieder zu überprüfen, wo unsere Energie hin fliesst.


Wie wäre es, dir eine Pause zu nehmen und dich mal aus dem Film raus zu «zoomen», der bei dir – und kollektiv – gerade abläuft?


Das Wichtigste ist immer der Augenblick.

Ich schrieb einleitend bewusst Zeit-QUALITÄT. Wir befinden uns gemäss der Astrologie, diversen Schriften, Channelings etc. in einer sehr wertvollen Zeit mit kraftvollem Entwicklungspotenzial.

Anstatt uns abzulenken und zu hoffen, dass alles so schnell wie möglich wieder „normal“ wird, sind wir eingeladen, uns der Situation hinzugeben und unseren Teil zur positiven Veränderung beizutragen. Wie? Du musst nicht gleich «die Erleuchtung» haben und durchblicken, was das alles bedeutet oder was zu tun ist. Das Wichtigste ist immer der Augenblick.


Starte simpel und nimm dich jeden Tag ein paar Minuten bewusst aus deinem Film raus. Das achtsame im Jetzt sein wird dir ein gutes Gefühl geben und dir auch Erkenntnisse und Sichtweisen eröffnen, die dem beschränkten Verstand verwehrt bleiben.


Starte simpel und nimm dich jeden Tag ein paar Minuten bewusst aus deinem Film raus.

Nimm dir in den folgenden Tagen täglich kurz Zeit für deine Achtsamkeitspausen. Mit den untenstehenden Impulsen kannst du pro Tag eine Übung machen und durch deine Sinne in eine andere Bewusstseinsform eintreten.



1. Sehen


Wir starten unsere Reise durch die Sinne mit unserem dominantesten Sinn – dem Sehsinn.


Wann hast du das letzte Mal richtig gesehen?



Schliesse deine Augen und atme ein paar Mal ruhig ein und aus. Versuche dabei, deinen Blick «nach innen» zu richten.


Anschliessend öffne deine Augen wieder und nimm den Raum, in dem du dich befindest, ganz bewusst wahr. Sieh dir die Gegenstände an, die Lichtverhältnisse, die Dimensionen...


Diese Übung ist auch sehr interessant beim Gehen zu machen, vor allem auf einer Strecke, die du häufig gehst. Mit hoher Wahrscheinlichkeit entdeckst du beim bewussten Schauen etwas Neues :-)


Fortgeschrittene Übung: Mach das Ganze vor dem Spiegel und schau dich selber mal WIRKLICH an.



2. Fühlen


Unser Körper gibt uns die wundervolle Möglichkeit der Empfindungen.


Nimm heute wieder mal ganz bewusst mit deinem Tastsinn wahr.


Schliesse deine Augen und streiche mit deinen Fingern vom Haaransatz bis zu den Ohren und dem Kinn über dein ganzes Gesicht. Wusstest du, wie sich dein Gesicht anfühlt?


Sehr spannend ist diese Übung auch mit Strukturen, wie einem Holztisch.


Und natürlich ist das bewusste Spüren auch sehr zu empfehlen im Kontakt mit deiner/deinem Partner/in.



3. Schmecken



Nimm dir bei deiner nächsten Mahlzeit etwas mehr Zeit, esse langsamer und schmecke die Aromen ganz bewusst.


Diese Übung geht natürlich auch sehr gut mit Getränken. Trinkst du z.B. täglich Kaffee, dann gönne dir in deiner nächsten Kaffeepause ein richtig bewusstes Geschmackserlebnis.


Nebst der bewussten Wahrnehmung des Geschmacks kannst du dir auch durch den Kopf gehen lassen, welche Reise die Nahrungsmittel bereits gemacht haben. Gehe in deinen Gedanken den ganzen Produktionsprozess zurück bis zur Ernte. Wie viele Menschen / Tiere haben wohl mitgewirkt, damit das Endprodukt so bei dir ankommt?


Gibt das nicht sofort ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit und einen ganz anderen Blickwinkel auf das sonst so selbstverständliche tägliche Essen?



4. Hören


Schliesse deine Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge. Konzentriere dich jetzt auf die Geräusche, die du hörst. Gibt es Stimmen oder andere Geräusche in dem Raum, in dem du dich befindest? Oder von ausserhalb? Nimm all die Geräusche ganz bewusst wahr.


Ton ist Schwingung und geht uns direkt «unter die Haut». Die starke Wirkung von Tönen auf uns spüren wir vor allem beim Musikhören. Mit Musik oder anderen Tönen kannst du auch mal bewusst wahrnehmen, ob und wie du die Schwingung am Körper spürst.



5. Riechen


"Last but not least" sind wir bei unserer Reise durch die Sinne beim Riechen angekommen.


Genau wie bei den Geräuschen, ist es genauso spannend, sich den Gerüchen in der aktuellen Umgebung bewusst zu werden. Rieche vielleicht auch mal ganz bewusst an deiner Haut.


Auch sehr spannend ist es, vor dem Essen / Trinken die Augen zu schliessen und nur zu riechen. Riecht es zudem anders, wenn du die Augen geöffnet hast?



Hast du nach diesen Tages-Impulsen Lust, weiterzugehen? In den Psychosynthese-Beratungen kannst du u.a. deine Wahrnehmung schulen und dein Bewusstsein erweitern. Diese Reise führt dich zu deinem wahren Selbst.


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Herzlich,

Angela



Photocredits: Unsplash

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